Für den Datenumzug auf einen neuen Windows-PC gibt es keinen einzig richtigen Weg — aber je nach Datenmenge und Geduld einen passenden. Hier sind die vier gängigen Methoden mit ihren ehrlichen Vor- und Nachteilen.

1. Externe Festplatte oder USB-Stick

Der Klassiker: Daten auf eine externe Platte kopieren, umstecken, zurückkopieren.

  • Gut: Kein Netzwerk nötig, du hast nebenbei ein Backup.
  • Schwierig: Alles doppelt kopiert (hin und zurück), versteckte Ordner wie AppData werden leicht vergessen, und die Platte muss groß genug sein.

2. Cloud-Speicher

OneDrive, Google Drive oder Dropbox synchronisieren deine Dateien über das Internet.

  • Gut: Praktisch, wenn deine Dateien ohnehin schon in der Cloud liegen.
  • Schwierig: Bei hunderten Gigabyte dauert Upload plus Download über eine normale Internetleitung Tage. Kostenloser Speicher reicht selten, und sensible Daten wandern über fremde Server.

3. Netzwerkfreigabe von Hand

Windows kann Ordner im Heimnetz freigeben — der neue PC greift direkt auf den alten zu.

  • Gut: Kostenlos, keine zusätzliche Hardware.
  • Schwierig: Freigaben, Berechtigungen und Netzwerkerkennung richtig zu konfigurieren überfordert viele — und auch hier musst du selbst wissen, welche Ordner wichtig sind.

4. Umzugssoftware

Programme wie SoftwareSwitch verbinden beide PCs direkt über dein WLAN oder Netzwerkkabel. Du wählst auf dem alten PC aus, was mit soll — Benutzerordner, App-Daten, ganze Laufwerke — und die Software überträgt alles in einem Durchgang.

  • Gut: Keine Zwischenkopie, kein Cloud-Upload, versteckte Ordner wie AppData werden mitgedacht. Die Daten bleiben in deinem eigenen Netzwerk.
  • Schwierig: Beide PCs müssen gleichzeitig laufen und im selben Netzwerk sein. Und installierte Programme kann auch Umzugssoftware nicht zaubern — die installierst du neu.

Bereit für den Umzug?

SoftwareSwitch überträgt deine Dateien, Einstellungen und Benutzerordner in wenigen Schritten auf den neuen PC.

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Fazit

Wenige Gigabyte? Ein USB-Stick reicht. Liegt alles schon in der Cloud? Dann einfach synchronisieren. Für den kompletten Umzug eines gewachsenen PCs mit Profilen, Einstellungen und mehreren Laufwerken ist eine direkte Übertragung von PC zu PC der Weg mit dem wenigsten Handarbeit — und dem geringsten Risiko, etwas zu vergessen.